Bewerbung für das Studium

Erfolgreich bewerben

Der Startschuss fürs Studium fällt nicht erst im Hörsaal. Schon vorher geht’s zur Sache: Schließlich müssen bei der Bewerbung um einen Studienplatz und der Einschreibung alle Formalitäten bedacht werden. Oft sind sogar besondere Qualifikationen gefragt – zum Beispiel bei künstlerischen Fächern oder einem Sportstudium. Aber nicht verzagen: Wer im ersten Anlauf nicht sein Wunschstudium ergattert, kann sich oft noch im Nachgang eine Zusage sichern.

Wie der Weg an die Hochschule erfolgreich verläuft, verraten weitere Kapitel.

Bewerbungsfristen

Das richtige Timing

Das richtige Timing ist alles – auch beim Studieren. Das fängt schon bei der Bewerbung an. Bundesweit zulassungsbeschränkte Studiengänge werden über „hochschulstart.de” vergeben. Für frisch gebackene Abiturienten, die im Wintersemester 2011/2012 starten möchten, ist Bewerbungsschluss bei der Vergabestelle am 15. Juli 2011. Abiturienten des Vorjahres müssen sich schon bis 31. Mai bewerben. Bewerbungsschluss für das Sommersemester ist für alle Studieninteressierten einheitlich am 15. Januar.

Auch bei den Hochschulen gelten häufig der 15. Juli und der 15. Januar als Stichtag. Es gibt aber auch diverse Ausnahmen, daher am besten immer direkt bei der Hochschule nachfragen.

Übersicht der Fristen und Termine zum Studium an deutschen Hochschulen.

Bewerben an der Uni

Auswahlverfahren meistern

Muss man sich für einen zulassungsbeschränkten Studiengang direkt an der Uni bewerben, wählt diese die zukünftigen Studierenden mittels eines hochschulinternen Auswahlverfahrens aus. Neben Abiturnote und Wartezeit kommen dabei je nach Hochschule ganz unterschiedliche Methoden zum Einsatz. Fachspezifische Einzelnoten, individuelle Auswahlgespräche, Eignungsprüfungen und die Berücksichtigung fachspezifischer Praktika sind beliebte Entscheidungskriterien. Informationen über die einzelnen Schritte des Auswahlverfahrens erteilt das jeweilige Studentensekretariat oder die zentrale Studienberatung der Hochschule.

Bewerben an der Fachhochschule

Praxiserfahrung mitbringen

Ein Studium an einer Fachhochschule ist besonders praxis- und berufsorientiert. Das zeigt sich schon bei den Zulassungsvoraussetzungen. So gibt es häufig Eingangstests. Viele Fachhochschulen verlangen auch ein über mehrere Wochen oder Monate abgeleistetes Praktikum. All dies kann zu erheblichen Abweichungen bei den Bewerbungsfristen führen. Daher sollte man sich für ein Studium an einer Fachhochschule besonders rechtzeitig über die dortigen Fristen informieren.

Bewerbung an Kunst-, Musik- und Sporthochschulen

Talente gesucht

Wer ein besonderes Talent mitbringt und dies an einer Kunst-, Musik- oder Sporthochschule vertiefen möchte, muss sein Können unter Beweis stellen. Bei Eignungstests vor Ort trennt sich die Spreu vom Weizen. Eine weitere Hürde muss vorab bei bildenden und gestalterischen Studiengängen überwunden werden: Hier wird nur zum Eignungstest eingeladen, wer mit seiner Mappe überzeugt.

Folgende Themen kommen in Kürze:

  • Bewerbungsverfahren
  • Praktikum, Jobs und Co. – Wartezeiten sinnvoll überbrücken

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Was soll ich studieren – Tipps für die Studienwahl

Ich möchte gerne studieren – aber was genau? Das Studienangebot ist groß und jeder hat gute Tipps, die am Ende nur verwirren.
Vielleicht das Wichtigste zuerst: Niemand sollte gegen seine persönliche Neigung studieren. Wer sich für ein Studium entscheidet, das ihm nicht liegt, wird nur schwer einen erfolgreichen und befriedigenden Berufsweg einschlagen. Auch wenn die Studien- und Berufswahl gewissen Trends unterliegt, werden Abiturienten keine bestimmten Studienfächer empfohlen.
Grundsätzlich ist Studieren eine gute Wahl, denn Akademiker sind weniger stark von Arbeitslosigkeit betroffen als der Durchschnitt der Arbeitnehmer.
Sicherlich sind momentan die Aussichten in den so genannten MINT-Fächern – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – besonders gut. Ebenso haben der Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit sowie alle Bereiche, die fachliches mit wirtschaftlichem Know-how verknüpfen, großes Potenzial.
Andererseits können solche Trends durch gesellschaftliche Umbrüche oder wirtschaftliche Krisen auch ebenso schnell wieder verschwinden wie sie aufgetaucht sind. Dabei wird zum Beispiel ein Haus bauen zu können immer als wichtig gelten, egal ob es gerade eine Krise oder ein wirtschaftlicher Boom herrscht.

Beratung

Studinavi NRW hat viele Informationen zu der Frage „Was soll ich studieren“ gesammelt.
Viele Hochschulen in Nordrhein-Westfalen bauen ihr virtuelles Orientierungsangebot aus. Hier eine Übersicht über Online-Studienberatungen und Self-Assessments.

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Stipendium – Begabung trifft Engagement

Hervorragende Leistungen und außergewöhnliches Engagement – mit diesen zwei Bausteinen rückt ein Stipendium in greifbare Nähe. Denn die meisten Förderungswerke legen nicht nur Wert auf gute Noten. Genauso wichtig ist echter Einsatz für die Gesellschaft.

Für jeden das passende Stipendium

Welches Stipendium passt zu mir? Eine wichtige Frage, die sich jeder Stipendieninteressierte vor der Bewerbung stellen sollte. Denn eine gute Begründung für die Bewerbung bei einem Förderungswerk ist das A und O. Ulla Siebert, Leiterin des Studienwerks der Heinrich–Böll-Stiftung, gibt in einem Interview hilfreiche Tipps für Stipendienbewerber.

Mit guten Noten und sozialem Engagement sind die Grundsteine für ein Stipendium gelegt. Nun heißt es, aus den unterschiedlichen Stipendien das richtige für sich auszuwählen. Die gute Nachricht: Es gibt so viele verschiedene Begabtenförderungswerke, dass Interessierte immer ein Modell finden, das zu ihren Grundüberzeugungen passt. Staatliche, parteinahe, gewerkschaftliche Stiftungen, konfessionelle Träger und die Wirtschaft bieten Stipendien an.

Broschüre: Mehr als ein Stipendium. Staatliche Begabtenförderung im Hochschulbereich

Interaktive Informationsplattform: der Stipendienlotse

Einen praktischen Überblick über alle Stipendien haben Interessierte in der bundesweiten Datenbank Stipendienlotse. Die interaktive Informationsbasis des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hilft bei der Suche nach dem passenden Wunschstipendium – und das dank Fragen nach Bildungsphase, Zielregion, Studienfach und Art des Stipendiums besonders zielgenau.

Studienstiftung des Deutschen Volkes

11.000 junge Menschen mit einem besonderen Talent fördert die Studienstiftung des Deutschen Volkes. Damit ist sie das größte Begabtenförderungswerk in Deutschland – und das einzige, das politisch, konfessionell und weltanschaulich unabhängig ist. Bisher wurden potenzielle Stipendiatinnen und Stipendiaten von Lehrenden vorgeschlagen. Seit Februar 2010 können sich Studierende im ersten oder zweiten Studiensemester auch selbst bewerben.

Jetzt neu: das Deutschlandstipendium

Zum Sommersemester 2011 ist das Deutschlandstipendium des Bundesbildungsministeriums an den Start gegangen, das in ähnlicher Form bereits in Nordrhein-Westfalen gute Erfolge erzielte. Es unterstützt ausgewählte Studierende mit 300 Euro extra im Monat – und das unabhängig vom Einkommen der Eltern oder sonstiger eigener Einnahmen, wie BAföG oder Geld vom Nebenjob. Die 300 Euro kommen zur einen Hälfte vom Bund und zur anderen Hälfte von privaten Geldgebern wie Unternehmen, Stiftungen oder Privatpersonen. Die Vergabe der Stipendien und die Organisation der Förderung übernehmen die Hochschulen.

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Studienfinanzierung

Die Studienfinanzierung gehört zu den wichtigsten Themen für Studieninteressierte.
Ein Studium kostet einiges – angefangen bei der Miete und Lebensmitteln bis hin zu Lernmaterialien. Studierende müssen mit Kosten von rund 800 Euro im Monat rechnen. Studieninteressierte sollten sich daher schon vorab Gedanken machen, wie sie ihr Studium finanzieren können.

Häufig hält gerade eine schlechte finanzielle Ausgangslage oder die Angst vor Schulden junge Leute von einem Studium ab. Das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium will dies ändern und bestehende Hürden abbauen – etwa mit der Abschaffung der Studiengebühren. So soll jedes Talent die Chance auf ein erfolgreiches Hochschulstudium bekommen.

Das kostet ein Studium

Wer sich für ein Studium entscheidet, ändert damit meist auch das private Lebensumfeld. Da im Vorfeld genau zu wissen, wie viel Geld eingeplant werden muss, ist schwierig. Eine Orientierungshilfe bieten die Zahlen und Daten, die die Arbeitsgemeinschaft der Studentenwerke NRW ermittelt hat.

Diese Grafik zeigt, welche Ausgaben die Studierenden in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich haben.

Ausgewählte Ausgabenpositionen Euro
Miete einschließich Nebenkosten 292
Ernährung 161
Kleidung 53
Lernmittel 32
Auto 107
Öffentliche Verkehrsmittel 31
Eigene Krankenversicherung, Arztkosten, Medikamente 62
Kommunikation (Telefon, Internet, u. a. m.) 37
Freizeit, Kultur und Sport 65
Gesamt 840

Jobben – aber richtig

Rund 66 Prozent der Studierenden arbeiten neben dem Studium, ungefähr 8 Stunden pro Woche.

Und das nicht nur, um den Lebensunterhalt und Lernmittel fürs Studium zu finanzieren. Vielen ist es auch wichtig, erste Einblicke in die Arbeitswelt von morgen zu erhalten und soziale Kompetenzen zu trainieren.

Hilfe bei der Jobsuche und Tipps, was zu beachten ist.

Vergünstigungen und Rabatte – hier können Studierende sparen

Ein Studium kostet rund 800 Euro im Monat. Wer clever ist, bemüht sich, hier und da etwas Geld einzusparen. Viele Unternehmen bieten besondere Aktionen und Konditionen für Studierende – angefangen bei den Kosten für Telefon und Internet bis hin zur Pizza oder dem eigenen Haarschnitt.

Die UNICUM-Spartipps im Überblick:

Studienfinanzierung: Sparen mit dem Auto

Studienfinanzierung: Sparen bei den Banken

Studienfinanzierung: Sparen mit Computer

Studienfinanzierung: Sparen bei der Freizeit

Studienfinanzierung: Sparen mit der Telekommunikation

Studienfinanzierung: Sparen beim Reisen

Studienfinanzierung: Sonstiges

Weitere Themen, die bald präsentiert werden

  • Stipendium
  • Studienstiftung
  • Studienkredite
  • Studienabschlussdarlehen

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Studiengänge mit Zukunft

Die Wahl des Studiengangs sollte in erster Linie den eigenen Interessen und Neigungen entsprechen. Jemand, der beispielsweise nicht mit Zahlen umgehen kann, ist mit einem Mathematikstudium sicherlich schlecht beraten. Deswegen im Vorfeld genauestens überlegen, welcher Studiengang zu einem passt. Glücklich können sich diejenigen schätzen, die bereits sehr früh wissen, was sie später mal werden wollen. In der Regel sind das die Tier- und Humanmediziner, Piloten oder Anwälte.

Neben der Frage „Welches Studium entspricht meinen Interessen?“ kann aber auch die Frage Was gibt es für Studiengänge mit Zukunft?“ bei der Entscheidung helfen. Besonders viel versprechend sind die so genannten MINT-Fächer: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. In diesen Bereichen wird Ingenieurnachwuchs dringend benötigt. In den kommenden zehn Jahren werden bis zu 450.000 Arbeitsplätze frei. Selbst wenn jährlich durch die Absolventen etwa 40.000 Stellen wieder besetzt werden können, fehlt es immer nach an qualifizierten Fachkräften. Studiengänge wie beispielsweise Maschinenbau, Mechatronik, Wirtschaftsingenieurwissenschaften oder Informatik versprechen daher beste Berufsaussichten.

Gefragt: Neue Lehrer sucht das Land

Bis 2020 müssen in Nordrhein-Westfalen mehr als die Hälfte der Lehrerstellen besetzt werden, das entspricht rund 85.000 Stellen. Auch wenn der Lehrernachwuchs stark gefragt ist, hängt die Chance auf Erfolg immer noch von der Fächerkombination und der Schulform ab. Deswegen direkt Studiengänge mit Zukunft wählen.

Gesundheitswissenschaften – Studiengänge mit Zukunft

Ebenfalls vielversprechend ist die Gesundheitsbranche: Durch den demographischen Wandel – die Leute werden immer älter – steigt die Patientenanzahl und somit auch der Bedarf an medizinischem Fachpersonal. Gleichzeitig wächst auch die Erwartungshaltung an die Qualifikationen von Arbeitnehmern in diesem Bereich. Darauf reagieren die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen und bieten vermehrt gesundheitswissenschaftliche Studiengänge mit Zukunft an. In Bochum ist in diesem Jahr die erste staatlich anerkannte Fachhochschule für Gesundheitsberufe an den Start gegangen. Auf dem Gesundheitscampus werden Studierende zu Gesundheits-, Kranken- und Altenpfleger sowie Hebammen und Entbindungshelfer ausgebildet.

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Studieren in NRW: alles zur Studienorientierung

Ein Studium gilt immer noch als beste Voraussetzung, um erfolgreich ins Berufsleben zu starten. Schülerinnen und Schüler beschäftigen daher in der Oberstufe mit Fragen wie „Was soll ich studieren“ und vor allem „Wo studieren“? Experten empfehlen, sich möglichst frühzeitig mit dem Thema Studienorientierung auseinanderzusetzen – am besten schon zwei Jahre vor dem Abitur. Denn wer sich gut auf sein Studium vorbereitet, hat nicht nur beste Voraussetzungen Studiengänge mit Zukunft zu finden, sondern sorgt so auch für einen positiven Verlauf und vermeidet einen Studiengangwechsel oder sogar einen Studienabbruch.
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Studienvoraussetzungen

Die Studienvoraussetzungen sind je nach Studienfach sehr verschieden. Meistens wird zwischen allgemeinen und fachstudienspezifischen Studienvoraussetzungen unterschieden.

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Studienberater

Abitur in der Tasche und was dann? Viele Schülerinnen und Schüler wissen nach dem Schulabschluss nicht, was sie studieren wollen. Ihnen kann ein professioneller Studienberater helfen.

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