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Stipendium – Begabung trifft Engagement
Verfasst von admin unter Studienberater, Studienfinanzierung am September 22, 2011
Hervorragende Leistungen und außergewöhnliches Engagement – mit diesen zwei Bausteinen rückt ein Stipendium in greifbare Nähe. Denn die meisten Förderungswerke legen nicht nur Wert auf gute Noten. Genauso wichtig ist echter Einsatz für die Gesellschaft.
Für jeden das passende Stipendium
Welches Stipendium passt zu mir? Eine wichtige Frage, die sich jeder Stipendieninteressierte vor der Bewerbung stellen sollte. Denn eine gute Begründung für die Bewerbung bei einem Förderungswerk ist das A und O. Ulla Siebert, Leiterin des Studienwerks der Heinrich–Böll-Stiftung, gibt in einem Interview hilfreiche Tipps für Stipendienbewerber.
Mit guten Noten und sozialem Engagement sind die Grundsteine für ein Stipendium gelegt. Nun heißt es, aus den unterschiedlichen Stipendien das richtige für sich auszuwählen. Die gute Nachricht: Es gibt so viele verschiedene Begabtenförderungswerke, dass Interessierte immer ein Modell finden, das zu ihren Grundüberzeugungen passt. Staatliche, parteinahe, gewerkschaftliche Stiftungen, konfessionelle Träger und die Wirtschaft bieten Stipendien an.
Broschüre: Mehr als ein Stipendium. Staatliche Begabtenförderung im Hochschulbereich
Interaktive Informationsplattform: der Stipendienlotse
Einen praktischen Überblick über alle Stipendien haben Interessierte in der bundesweiten Datenbank Stipendienlotse. Die interaktive Informationsbasis des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hilft bei der Suche nach dem passenden Wunschstipendium – und das dank Fragen nach Bildungsphase, Zielregion, Studienfach und Art des Stipendiums besonders zielgenau.
Studienstiftung des Deutschen Volkes
11.000 junge Menschen mit einem besonderen Talent fördert die Studienstiftung des Deutschen Volkes. Damit ist sie das größte Begabtenförderungswerk in Deutschland – und das einzige, das politisch, konfessionell und weltanschaulich unabhängig ist. Bisher wurden potenzielle Stipendiatinnen und Stipendiaten von Lehrenden vorgeschlagen. Seit Februar 2010 können sich Studierende im ersten oder zweiten Studiensemester auch selbst bewerben.
Jetzt neu: das Deutschlandstipendium
Zum Sommersemester 2011 ist das Deutschlandstipendium des Bundesbildungsministeriums an den Start gegangen, das in ähnlicher Form bereits in Nordrhein-Westfalen gute Erfolge erzielte. Es unterstützt ausgewählte Studierende mit 300 Euro extra im Monat – und das unabhängig vom Einkommen der Eltern oder sonstiger eigener Einnahmen, wie BAföG oder Geld vom Nebenjob. Die 300 Euro kommen zur einen Hälfte vom Bund und zur anderen Hälfte von privaten Geldgebern wie Unternehmen, Stiftungen oder Privatpersonen. Die Vergabe der Stipendien und die Organisation der Förderung übernehmen die Hochschulen.
